Neopren bei Hindernisrennen im Winter

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    • Neopren bei Hindernisrennen im Winter

      Wenn ich zum Fenster raus schaue, dann wird mir ganz anders. Dieses Jahr möchte ich zwei Winterhindernisläufe machen und habe großen Respekt vor der Kälte von Wasser und Schlamm.
      Leider finde ich im Internet keine Empfehlungen zu der richtigen Kleidung für Hindernisläufe im Winter. Ich habe überlegt, ob mir ein Neoprenanzug helfen kann. Immerhin würde dieser die Kälte erheblich mildern.

      Habt ihr Erfahrungen oder Tipps?
    • Na zum Glück gibt es ja jatzt dieses Forum :D
      Da können wir Erfahrungswerte zusammentragen!!!

      Werde beim Braveheart-Battle wohl mit halblangen Laufsocken, langer Tight vom Decathlon (wenn kaputt, dann ist es nicht zu teuer gewesen), Longsleeve BaseLayer und darüber einem normalen Laufshirt und meinen Mechanix starten. Zusätzlich noch eine dünne Laufmütze.
      Optonal überlege ich mir noch mein Buff um den Hals zu hängen - wobei das sich wohl vollsaugen wird!

      Sollte natürlich jemand einen ultimativen Bekleidungstipp haben...immer her damit! :)
    • Ich starte beim Mudiator in München, also wirklich im Winter :D :D Da das Event an der Ruderregatta stattfindet, werde ich bestimmt richtig nass. Ich laufe also in einer 0,5mm Neoprentight. Eigentlich ist es eine Kayakhose. Oben rum weiß ich es noch nicht. Hab dann noch ein Neoprenstirnband und Neo-Handschuhe. Tja, das muss reichen...
      Natürlich schreib ich euch, wie es war :D ;( :S :thumbsup:
    • Habe beim Training für den Getting Tough gute Erfahrung mit der Skins A200 Thermal All-in-on-suit gemacht. (Für 109 € günstig erworben) Hält gut die Körperwärme auch bei Nässe. Meine Trainingseinheiten beinhalten mindestens einmal die Woche einen Sprung in den Fluß bevor ich 15- 20 KM laufe. Wenn das Teil mich nass bei den momentanen Temperaturen warm hält, sollte es reichen. Socken nehme ich die Merino Compressionsocken von CEP, die halten auch nass schön warm. Handschuhe sind so eine Sache für sich. :/ Ich tape mir die Seal Skinz Ultra grip gloves am Handgelenk mit Kinesiotape zu, damit kein Wasser reinläuft. Hoffe das hält auch beim getting tough über die volle Distanz, ich friere schnell an den Fingern. Werde Mitte Dezember mal posten, wie die Kluft sich im Wettbewerb geschlagen hat. Bin kein Freund von Neopren. Habe zwar eine dünne Neo-Weste, du bist aber in den Teilen so unbeweglich und kriegst damit selbst nass schnell Hitze bei langen Laufeinheiten.
      When the storm breaks, some are dumb with terror and some spread their wings like eagles and soar. airborne
    • So hier mal meine Erfahrungen bezüglich der Bekleidung beim Getting Tough:
      1) der Skins A200 Thermal All- in-one-suit hat sich gut geschlagen, keine Probleme was die Wärme am Core betraf. Und die Jungs vom Getting haben auf den letzten 5 KM wirklich häufig kaltes Wasser mit eingebaut, wurde immer wieder über die Hindernisse geleitet.
      2) Merino Compressionssocken CEP: Ja ich hatte kalte Füße und habe diese die letzen 5 KM auch nicht wirklich gespürt. Hatte aber keine Erfrierungen und keine wirklichen Krämpfe. Scheint also zu funktionieren.

      3) Handschuhe: Bin kurz vor dem Rennen noch umgeschwenkt auf meine Neoprenhandschuhe (Cressi High Stretch 2,5 mm) da diese einfach griffiger sind als die Seal Skinz Ultra Gloves. Habe die Cressis vor dem Start in meinem Laufgürtel verstaut und diesen dann vor den Wassergräben so hoch gezogen dass die Handschuhe in den Gräben nicht Nass geworden sind.
      (So ungefähr Brusthöhe :P ) Somit hatte ich dann die nächsten knapp 20 KM trockene Handschuhe, somit warme Hände. Für die massiven Kletter- und Hangelhindernisse am Schluss habe ich die Handschuhe teilweise ausgezogen und einfach kurz unter dem Kragen vom Laufanzug verstaut, ich finde Hangeln ohne Handschuhe einfach noch am effektivsten. Hände waren am Schluss zwar trotz Handschuhen gut kalt, ich konnte aber noch ganz passabel greifen. Sehe ich somit auch als gelungen an.

      4) Was ich noch dringend empfehle:
      a) Silikonbadekappe: Hatte ich eigentlich dabei, habe mich aber von dem ganzen Gelaber dass das Wetter ja dieses Jahr so warm ist beeinflussen lassen und das Ding in meiner Sporttasche gelassen, da ich am Kopf kaum friere. :thumbdown: Ein dummer Fehler. Das Wasser im Schwimmbad oder Fluss wird durch ein zwei Sonnentage nicht wirklich wärmer, nehmt das Teil mit und wenn ihrs bis zum Tauchen im Schwimmbad nicht braucht, um so besser. Spätesten dann wird es aber jeder vernünftige Mensch aufsetzen, damit die Schmerzen nicht ganz so groß sind.
      b) Laufgürtel: In meinem Fall der Original SPIbelt Endurance Series: Robust, Dehnbar, es passen auch dickere Handschuhe oder Badekappen rein, an die Seiten passen sechs Gels, die Startnummer hat bis zum Schluss daran gehalten und auch meine Salzkapseln haben in einer kleinen wasserdichten Tüte noch reingepasst. Absolut empfehlenswert. (Nein ich kriege kein Geld für die Werbung^^)

      5) Ach ja, Schuhe hatte ich die Inov 8 Trailroc 255 an. Hätte mir bei der Wärme und der zum Teil recht matschigen Strecke teilweise noch ein bisschen mehr Grip auf Matsch gewünscht, überlege ob ich bei ähnlichem Wetter nächstes Jahr nicht meine anderen Trailschuhe anziehe (Asics Fuji Gel Runnegade) Die haben auf Matsch noch einen Hauch mehr Grip sind dafür bei nassem Stein nicht ganz so gut und haben weniger Dämpfung. Hatte aber nach dem Lauf keine Probleme mit den Knien vieleicht war die zusätzliche Dämpfung in diesem Fall gar nicht so schlecht.

      So das war mein Bekleidungsresumee zum Getting Tough. Hoffe ich habe nicht zu viel gelabert und Ihr könnt was damit anfangen!
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