Erfahrungsbericht Getting Tough Beat the Summer

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    • Erfahrungsbericht Getting Tough Beat the Summer

      Hard Facts:

      18 km

      8 km

      2 km Kidsrun

      Max. 1000 Teilnehmer

      Startwellen

      Insgesamt ca. 100 Hindernisse verteilt auf beide Distanzen


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      Endlich war es soweit. Der kleine Bruder von The Race hatte seinen Auftakt in Mellrichstadt und ich habe es mir nicht nehmen lassen, an diesem teilzunehmen.

      Dabei war im Vorfeld noch gar nicht klar, ob ich das Rennen buchen soll, da die BTS Ankündigung relativ spät kam und unsere Jahresplanung längst abgeschlossen war
      und die anderen Rennen gebucht waren. Wir hatten quasi seit April jeden Samstag Rennen zu bestreiten, teilweise war sogar der Sonntag auch dabei. Da hatte ich doch
      schon ein wenig Schiss, nicht genügend Regeneration für dieses Rennen zu haben. Schließlich zählt The Race zu Europas härtesten Rennen und der kleine Bruder würde
      es auch in sich haben, da muss man einfach topfit an den Start gehen.

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      Per Facebook wurden von Zeit zu Zeit immer mehr Informationen für das Rennen preisgegeben. Hindernisideen wurden vorgestellt, Videonachrichten wurden gepostet
      (hier auch das obligatorische „Angst machen“ -> Ihr wollt es hart, Ihr kriegt es härter), Tages/-Startabläufe erläutert und auch der Streckenplan hochgeladen.



      Auch wurde darauf hingewiesen, dass es drei besonders herausfordernde Hindernisse geben wird, bei denen man sich extra Bändchen verdienen kann, sofern man diese überwindet.





      Zur Buchung standen vier Alternativen:

      • Kidsrun (2 km)
      • 8 km
      • 18 km
      • Kombiticket (8 & 18 km)
      Eine Sache macht Beat the Summer gegenüber The Race anders: Es wird in Startwellen gestartet. Je nach dem wann man sich angemeldet hat, hat man mal mehr oder weniger zahlen müssen und wurde automatisch einer Startwelle zugewiesen. In der Praxis für die 18 km sah das wie folgt aus:


      Elite -> Preis (mir nicht bekannt) ->Startwelle 1 (11:00 Uhr)

      Teilnehmer 1-300 ->Preis 69€ ->Startwelle 2 (11:20 Uhr)

      Teilnehmer 301-600 ->Preis 79€ ->Startwelle 3 (11: 40 Uhr)

      Teilnehmer ab 601 ->Preis 89€ ->Startwelle 4 (12:00 Uhr)

      Bei meiner Buchung befand ich mich in der Startwelle 3.


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      Im Vorfeld gab es einige Missverständnisse und Problemchen die es zu klären gab. Ursprünglich war der Elite-Start auf 10:00 Uhr angesetzt. Dann wurde kurzfristig der Kidsrun ins Leben gerufen. Hier wurde entschieden, diesen vor der Elite starten zu lassen. Allerdings war wohl 10:00 Uhr die früheste Startmöglichkeit. Also wurde kurzentschlossen der Hauptlauf auf 11:00 Uhr gesetzt und der Kidsrun auf 10:00 Uhr. Richtig kommuniziert wurde das nicht, so dass irgendwann jeder verwirrt war. Auch gab es Probleme bei der Adresse. Die wurde schlicht falsch aufgeschrieben. Aufmerksame Facebook-User hatten die ursprüngliche Adresse ins Navi gehackt und erzielten keinen Treffer. Im Nachgang wurde aber alles korrigiert und richtig gestellt.

      Es gab zwar immer wieder Videobotschaften bezüglich „Klären von Fragen“, „wie geht’s mit dem Aufbau voran“ etc. oder man hätte sich die Infos auch selbst mühsam zusammensuchen müssen, allerdings war das alles nicht so optimal. Nicht jeder Nutzer hat sich die Videos reingezogen und dementsprechend hab ich des Öfteren den Unmut mancher auf Kallis/Capitanos/GT-BTS-Veranstaltungsseite lesen müssen. Und ich kann das Ganze auch nachvollziehen.

      Eine FAQ Email wurde erst zwei Tage vor dem Start an jeden verschickt. Etwas spät wie ich finde für Einen, der noch nicht an The Race oder generell an einem Rennen teilgenommen hat.


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      Nun ja, sei es drum. Für uns hieß es am Samstag um 07:00 Uhr Abfahrt Richtung dem 300 km entfernten Örtchen Mellrichstadt. Späteste Ankunft musste vor 10:30 Uhr sein, da bis zu dieser Uhrzeit nur noch die Abholung der Unterlagen für die 18 km Strecke möglich war. Die Anreise verlief ohne Probleme. Man sollte jedoch beachten, dass man die letzten 70 km nur Landstraße fährt, die immer wieder durch kleine Örtchen führt (hier steht ein Blitzer nach dem Anderen, also Achtung) ;)

      Wer Lust hatte, konnte auch schon am Freitag anreisen und auf dem Gelände in einem Gebäude übernachten. Allerdings musste man sein Bettzeug (Matratze oder Feldbett) selbst mitbringen. Außerdem gab es im Gebäude kein fließendes Wasser. Draußen standen jedoch Dixies und Duschschläuche. Kostenpunkt hierfür 19€ pro Person, wobei hier das Parkplatzticket mitinbegriffen war.

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      Der Veranstaltungsort befand sich in einer alten Kaserne, an deren Zufahrt bereits Volunteers standen, die die Parkgebühren entgegengenommen haben. Ein Parkticket kostete 5,00 EUR. Allerdings mussten wir feststellen, dass es innerhalb des Kasernengeländes nicht allzu viele Parkplätze gab, die Straßen mussten natürlich für Rettungsfahrzeuge frei bleiben und so stellten wir uns nach kurzer Absprache mit den Volunteers mitten auf einen Bürgersteig. Die Abholung der Unterlagen verlief problemlos und dauerte nur wenige Minuten. Man bekam seine Startnummer und seinen Zeitchip sowie das GT-Shirt in einer Plastiktüte zusammen mit etwas Werbung für weitere Läufe. Neben den Tischen für die Startnummernausgabe (fand in einer Turnhalle statt), befanden sich auch der GT-Shop, um Merchandise Artikel zu kaufen und ein kleiner Verkaufstisch mit Kuchen und Brötchen, soweit ich mich erinnere. Allerdings gab es keine bewachte Taschenaufbewahrung. Auf Nachfrage teilte man uns mit, man könne die Taschen einfach in eine Ecke innerhalb der Turnhalle abstellen oder den Autoschlüssel bei den Volunteers abgeben. Wir haben uns dann dazu entschieden,
      unsere Tasche zurück zum Auto zu bringen und nur den Schlüssel dort zu lassen. Aufgrund des warmen Wetters, kein Problem :)

      Nun liefen uns auch unsere anderen Teammitglieder über den Weg. Heute ging es mit insgesamt fünf Phönixen auf die 18 km Runde :) Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Startwelle (11:40 Uhr) hatten, beschlossen wir, uns den Start der Elitewelle anzuschauen. Wir stellten uns zur Seite und warteten und warteten…leider verzögerte sich der Start etwas nach hinten. Die Zeit wurde ganz gut überbrückt. Kalli hat zu einer Push Up Challenge aufgefordert, bei der man einen Freistart für The Race gewinnen konnte….der Sieger hat wahnsinnige 200 Stück geschafft =O Als unsere Startwelle dran war, wurde sie kurzfristig geteilt, so dass wir nochmal ca. 10 Minuten auf den Start warten mussten. Die Begründung kam sofort: Alle Sandsäcke waren an der ersten Tragestation vergriffen (…da hat einer mit zu wenigen Sandsäcken kalkuliert). Für uns war es aber kein Problem, besser im Startbereich zu warten als am Hindernis. Ich glaube im Endeffekt war es circa eine halbe Stunde später, bis es bei uns losging.


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      Endlich ging es auf die Strecke :thumbsup:

      Zuerst über die Wand, kriechend über die Zeitnahme zu den Matschhügeln. Diese waren ziemlich ähnlich wie bei SV und sehr spaßig. Nach einer kurzen Laufstrecke kamen wir zum besagten Verzögerungshindernis: dem Sandsackschleppen. Es waren nur eine Handvoll Sandsäcke da und einige ziemlich dicke Baumstämme, die als Trageersatz gedient haben. Für die Mädchen waren kleine Mini-Säckchen vorhanden, die vielleicht 5 kg gewogen haben. Die Grünen waren um die 20 - 25 kg und die Baumstämme nicht definierbar :evil: Wo bleibt die Gleichberechtigung evilgrin
      Mit dem Gepäck auf den Schultern ging es kreuz und quer, bergauf/bergab auf einen Rundkurs von ca. 2 km. Das war eigentlich schon ein ziemlicher Schlag in die Fresse, wenn man den Baumstamm schleppen musste.

      Es folgten Eskaladierwände in verschiedenen Größen und Neigungen sowie verschiedene Tragehindernisse wie z.B. 10 kg Kettlebells, Reifen, Steine, Holz etc. Hier waren aber auch nicht viele vorhanden. Wir hatten zwar immer Glück und mussten nicht warten, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es bei größeren Gruppenansammlungen zum Stau gekommen ist. Im Anschluss traf man auf weitere Hindernisse wie z.B. ein Spinnennetz, einen Anhänger mit Baumstämmen über den man klettern musste, Weaver etc. bevor es in die Kiesgrube ging.

      Zuerst musste man sich warm machen, indem man 10x über einen Betonklotz springen musste. Danach folgte das Abseilen in die Grube. Hier musste man eine mit zwei (Mädels einen) Sandsäcken beschwerte Palette im Kreis an einem Seil über den Kiesboden ziehen. Raus aus der einen Kiesgrube, ging es direkt in die Nächste. Hier begann man mit dem Tragen von 30 kg Atlassteinen (Mädels 10 kg), überquerte einige Kieshügel und musste mit einem randvoll gefüllten Kieseimer (Mädels halbvoll) einige Meter zurücklegen. Diese verdammte Kiesgrube war sehr kräftezehrend, aber es hat Bock gemacht.




      Vorbei an einer kleinen, aber spaßigen Reifen-Kletter-Kriech-Station ging es zum ersten Hindernis, bei dem man sich ein begehrtes Zusatzarmband verdienen konnte:

      Smashing Legend

      Hier musste ein Gewicht von 10 kg (Mädels 6 kg) auf eine 8 m entfernt liegende Palette geworfen werden. Jeder hatte nur einen Versuch, beim Treffen des Ziels bekam man das Armbändchen überreicht. Ich würde sagen, voll verkackt ;)




      Weiter ging es zum Limbosnatch, dem letzten Hindernis auf der eigentlichen Strecke bevor es zurück durch die Matschgruben zum zweiten Hindernis für das Zusatzarmband ging:

      Balance of Power

      Hier musste man eine Slackline überqueren ohne den Boden zu berühren. Es war jedoch erlaubt im Team zu arbeiten. Somit gingen wir händchenhaltend zu Dritt über das Balancierhindernis und verdienten uns so das Band. Ganz schön wackelig das Ding.



      Es folgte der Rope Climb, welcher deutlich höher war als bei anderen Rennen. Heuballen und Kriechhindernisse wechselten sich ab bis man den Walk of Fame auf dem Eventgelände erreichte. Hier stehen bekanntlich Hindernis an Hindernis. Wer The Race kennt, weiß wovon ich rede. Kurz vor dem Ziel konnte man sich das dritte Armband erarbeiten:

      Man of Steel

      Das war für mich das mit Abstand schwerst zu erreichende Bändchen, da man doch schon aufgrund kräftezehrender Aufgaben ausgelaugt war. Insgesamt bestand die Aufgabe darin, drei Hangelhindernisse zu überwinden. Die ertse Einheit bestand aus einer Kombination von Ringen, einem Stückchen Seil und aufsteigenden Sprossen. Der zweite Abschnitt war eine Boulderwand. Als letztes begegnete man einer Querstange, Ringen und Bierfässern. Sobald man die erste Einheit überwunden hat, bekam man das Armband überreicht. Sofern man allerdings die nächsten Einheiten nicht geschafft hatte, musste man dieses wieder abgeben und in den Panelty-Bereich gehen. Hier war wieder Schleppen (Atlas-Steine) angesagt. Ich blieb davon verschont und behielt das Armband.




      Zwischen uns und dem Ziel, stand jetzt nur noch The Wave, eine Halfpipe mit einem Seil als Hilfestellung. Oben angekommen ging es über eine kurze Rutsche ins Schwimmbecken (Ziel). Hier bekam man seine Medaille überreicht, den Chip abgenommen und konnte ein Erfrischungsgetränk zu sich nehmen.


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      Insgesamt war die Strecke sehr schön, die Hindernisse anspruchsvoll (nur die männlichen Gewichte ;) ) und die Strafen abwechslungsreich, da man nicht nur Burpees machen musste. Auch waren genügend Verpflegungsstationen vorhanden mit Wasser und Apfelschorle sowie teilweise Bananen. Ich für meinen Teil hab es aber schon mal besser gesehen. Die Volunteers waren alle sehr nett, aber streng. Sie waren sehr aufmerksam und haben konsequent die Strafen verteilt. Das fand ich wirklich gut :thumbup: Sehr schön ist auch, dass sehr viele Fotografen unterwegs waren und die meisten Fotos gratis zur Verfügung gestellt werden. Leider ist einer unserer Phönixe umgeknickt und konnte das Rennen nicht beenden. Besonders positiv ist, dass die Sanitäter sofort vor Ort waren und unser verletztes Teammitglied zur Versorgung mitnahmen. Nachdem wir uns umgezogen haben, sind wir noch einige Zeit dort geblieben, um andere Teilnehmer anzufeuern und etwas zu essen.


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      Fazit:


      In Anbetracht dessen, dass es das erste Rennen war und im Vergleich zu großen Serien wie Spartan Race etc. nur mit einem Bruchteil des Personals erschaffen wurde, ist hier eine Mordsleistung abgeliefert worden. Die organisatorischen Problemchen im Vorfeld sowie kurz vor dem Start lassen mich einen Punkt abziehen. Eine super abwechslungsreiche Strecke und fordernde Hindernisse haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Idee mit den Extra-Armbändern fand ich super. Alles in Allem ein sehr gelungener Auftakt.


      8,5/10


      Schwierigkeit: irgendwas zwischen 7-8 / 10



      Euer Lukas
      Never Give Up

      Unser Lauf mit allen Hindernissen:


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Lukas - RUNTERRA ()

    • Ich fand das Rennen wirklich super!
      Mir hat es so viel Spaß gemacht, dass ich mich direkt wieder für das nächste Jahr angemeldet habe. Ich war der erste registrierte Teilnehmer für 2018 - das gab es bei mir noch nie :D
      Ich empfand das Rennen sehr viel einfacher als zunächst "befürchtet". Ich würde den Run von der Schwierigkeit her vielleicht mit 4/10 bewerten, aber nur aufgrund der Mädchen-Gewichte. Hätte ich den 20 kg Sandsack 2 km schleppen müssen, wäre ich wahrscheinlich jetzt noch unterwegs :P
    • Vielen Dank für den Bericht!
      Ich würde gern noch ein wenig meine Kritikpunkte ergänzen:
      Die Vorabinformationen fand ich ehrlich gesagt miserabel, v.a. die - nicht vorhandene - Kommunikation der Verschiebung der Startzeit. Außerdem sollte am 06.10. die Info bzgl der Startnummern kommen, die aber auch erst 2 Tage vor dem Rennen kam.
      Den verspäteten Start kenne ich auch von The Race, scheint also ein generelles Problem des Veranstalters zu sein. Grund war übrigens wahrscheinlich die verspätete Besetzung der Streckenposten.
      Beim Sandsack Schleppen gehörte ich zur wartenden Menge der zweiten Startwelle. Irgendwann sagte dann ein Helfer, dass wir ohne Sandsack laufen dürfen, was für mich natürlich ein NoGo war, von einigen anderen aber dankend angenommen wurde. Für mich nicht nachvollziehbar, aber Jeder wie er mag.
      Auf der Strecke gab es dann häufiger fehlende Kommunikation. So haben sich die Mädels im Steinbruch noch mit 2 Sandsäcken auf der Palette abgemüht. Das hatte zur Folge, dass nichts voran ging, da viele es einfach nicht geschafft haben. Vielleicht wurde erst später aufgrund dieser Erfahrung auf einen Sandsack umgestellt.
      Bei der Slackline klang die Einweisung ganz eindeutig nach "Jeder für sich", also nichts mit Händchen halten. Kurz danach lagen dann sinnlos Netze aus, über die man einfach drüber steigen sollte. Hat mir aber keiner gesagt, weshalb ich als Einziger drunter durch gekrochen bin (logischerweise, denn drüber laufen finde ich wenig herausfordernd). Ein Grund war nicht ersichtlich.
      Bei der finalen Halfpipe gab es bei mir übrigens noch kein Seil als Hilfestellung. War aber trotzdem sehr gut machbar.

      Der 2. Lauf über 8km wurde dann irgendwie 11km lang. Die zusätzlichen 3km haben mich dann in Kombination mit den 30 Burpees an der Slackline doch ganz schön fertig gemacht, aber so soll es ja letztendlich auch sein und mit letzter Kraft hat es dann doch sogar noch für den "Man of Steel" gereicht :)

      Leider hat die Zeitnahme auch nicht ganz hingehauen und ich werde aktuell nicht offiziell als Finisher der 18km geführt. Das finde ich sehr ärgerlich und ist aktuell in der Prüfung. Auch verstehe ich nicht, wieso es zwar Kombitickets gab, aber keine entsprechende Wertung.

      Zusammen gefasst war der Lauf an sich Klasse und ich fand die Hindernisse toll und auch teilweise sehr fordernd. Organisatorisch allerdings ist deutlich Luft nach oben und ich hätte aufgrund der Erfahrung, die die Veranstalter durch The Race haben sollten, deutlich mehr erwartet.

      Aufgrund der für mich sehr weiten Anreise werde ich 2018 vermutlich nicht dabei sein. Aber schauen wir mal, ob es mich nicht doch wieder juckt ;) Auf jeden Fall wünsche ich Allen, dass die organisatorischen Herausforderungen nächstes Jahr besser werden. Der Lauf an sich hätte es nämlich verdient.

      PS: Was man noch erwähnen sollte, geile Shirts (v.a. mal nicht nur schwarz), geile Medaillen und die Idee mit den Bändchen fand ich auch top.
      Eat Pasta, run fasta. Iss Nutella, lauf schnella!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von REone ()

    • Klasse Bericht! Spiegelt auch meine Meinung wieder.
      Waren sogar in der gleichen Startwelle wobei ich jedoch in der vorderen Hälfte von Welle 3 war nach der zusätzlichen Teilung.
      Laut deinem Bericht waren die Atlassteine auf dem "Walk of Fame" nach dem ersten Hangelhindernis Strafe? Verdammt, hätte ich nicht machen müssen. dash (wurde trotz Bändchen vom Marschall da hingelotzt).
      Leider musste ich auch wie meine Vorredner bei den ganzen Carrys relativ oft anstehen was mich ca. 20 Minuten gekostet hat.
      Ansonsten wirklich toller Lauf. Bin auch schon für 2018 gemeldet.
    • auf der 8km strecke habe ich nur 1 Bändchen erhalten...(das Smashing Legend) das Balance-Bändchen hab ich nicht bekommen(obwohl das Hinderniss absolviert wurde) und nach dem Seilklettern hab ich auch nix gekriegt... naja...Ich fand persönlich die 8km Strecke zu einfach. Die Werbung das auf der Strecke min. aller 1,2km ein Hinderniss kommt war schlicht und ergreifend auch eine Fehlinformation. Es gab definitiv längere Laufstrecken.

      So rein vom Gefühl her, würde ich auch behaupten das es keine 50 Hindernisse waren... ich hab nicht mitgezählt aber ich glaube nicht das die Anzahl erreicht wurde. Wie dem auch sei, das Rennen an sich hat Spaß gemacht und war auch anstrengend. Nächstes mal lauf ich dann doch lieber die 18km... (war dieses Jahr auf Grund einer Knöchelverletztung nicht drin)

      Sehr guter Bericht übrigends, weiter so :)

      Viele Grüße
      Peter von Runterra

      EDIT: Achso... bei der Zeitmessung kann bei mir auch was nicht stimmen... da auch wir nach zusätzlicher Teilung der Startwelle erst in Welle 3 der 8km gestartet sind war es ca. 16:50-17:00 und im Ziel war ich, laut Anzeige vor the Wave, 18:40... auf meiner Urkunde steht leider 2h Laufzeit... naja was solls... Spaß gemacht hats und das ist die Hauptsache
    • REone schrieb:

      Bei der Slackline klang die Einweisung ganz eindeutig nach "Jeder für sich", also nichts mit Händchen halten. Kurz danach lagen dann sinnlos Netze aus, über die man einfach drüber steigen sollte. Hat mir aber keiner gesagt, weshalb ich als Einziger drunter durch gekrochen bin (logischerweise, denn drüber laufen finde ich wenig herausfordernd). Ein Grund war nicht ersichtlich.
      Das wurde bei den "Warmups" gesagt, dass dieses Hindernis explizit nicht unterkrochen werden muss :)
      Warum weiß ich auch nicht, welches Hindernis gemeint war, hat sich mir dann auch erst erschlossen als ich davor stand.

      Ich kann mich Lukas' Bericht vollends anschließen.
      Die Hindernisse waren cool gemacht und fordernd. Ganz nebenbei... Eskaladierwände an einer ordentlichen Steigung sind direkt noch mal ne andere Hausnummer :)
      Die Idee mit den Armbändern fand ich klasse, leider gab es für mich keins beim Werfen :( Aber immerhin 2/3 habe ich zu Hause

      Wenn es Kritik gibt, dann an den organisatorischen Dingen.
      Mich persönlich hat das mit der nicht möglichen Gepäckabgabe wirklich gestört, vor allem für Doppelstarter war das nervig, wenn man zwischenzeitlich ans Gepäck und somit ans Auto musste.
      Eine Ausschilderung des Startbereichs gab es glaube ich gar nicht, sodass wir auf gut Glück los gegangen sind, da ist ebenfalls noch Luft nach oben.

      Alles in allem ein wirklich toller Lauf, auch wenn eben zu erkennen ist, dass ein kleiner Veranstalter dahinter steckt.
      Wobei ich nach den Ankündigungen ("wir werden euch zerstören", etc.) vom Schwierigkeitsgrad her noch etwas mehr erwartet hätte, aber hey, wir waren auch relativ gemächlich unterwegs ;)
    • Also wegen dem Gepäck hatte ich nachgefragt bei der Startnummernausgabe.
      Da war es in dem einen Raum möglich an so Baustellenzäune seine Tasche zu hängen. Seine Wertsachen sollte man einfach in dem Umschlag mit den Startnummern packen und dann vorne wieder abgeben. Das hat für Schlüssel und Geld gereicht, aber wenn man noch eine Kamera oder der gleichen hätte abgeben wollen, hätte diese dort nicht reingepasst.
      Für mich hatte es gut funktioniert.

      Ansonsten war ich nach der Ankunft etwas ratlos, wo ich genau hin muss. Ich hatte dann einfach Personen angesprochen, wie ich denn zum Startbereich komme und bin quer über die Rennstrecke geschickt worden, um im Zielbereich wieder einen Volunteer anzusprechen, wo ich denn meine Unterlagen herbekomme. Aber hey, es hat ja geklappt.

      Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und die Hindernisse waren sehr abwechslungsreich. Dafür definitiv einen Daumen nach oben!
      I'm sure it seemed like a good idea 4 months ago.
    • REone schrieb:

      PS: Was man noch erwähnen sollte, geile Shirts (v.a. mal nicht nur schwarz), geile Medaillen und die Idee mit den Bändchen fand ich auch top

      Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob Ihr alle die gelben Shirts gekauft habt. Oder gab es die "nur" bei der 8 km Runde? Wir haben jedenfalls schwarze Shirts bekommen, obwohl gelb im Vorfeld angekündigt wurde und auch mal toll gewesen wäre :saint:
    • Nadine (RUNTERRA) schrieb:

      REone schrieb:

      PS: Was man noch erwähnen sollte, geile Shirts (v.a. mal nicht nur schwarz), geile Medaillen und die Idee mit den Bändchen fand ich auch top
      Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob Ihr alle die gelben Shirts gekauft habt. Oder gab es die "nur" bei der 8 km Runde? Wir haben jedenfalls schwarze Shirts bekommen, obwohl gelb im Vorfeld angekündigt wurde und auch mal toll gewesen wäre :saint:
      Hallo Nadine ,

      Schwarz = 18k & Gelb = 8k

      Gruß Kev
    • KEV WeDoWods schrieb:

      Nadine (RUNTERRA) schrieb:

      REone schrieb:

      PS: Was man noch erwähnen sollte, geile Shirts (v.a. mal nicht nur schwarz), geile Medaillen und die Idee mit den Bändchen fand ich auch top
      Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob Ihr alle die gelben Shirts gekauft habt. Oder gab es die "nur" bei der 8 km Runde? Wir haben jedenfalls schwarze Shirts bekommen, obwohl gelb im Vorfeld angekündigt wurde und auch mal toll gewesen wäre :saint:
      Hallo Nadine ,
      Schwarz = 18k & Gelb = 8k

      Gruß Kev
      Ah....vielen Dank ^^
    • Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

      Es war ein geiler Tag. Der Bericht spiegelt fast alles wieder, was ich auch geschrieben hätte und er lässt sich super lesen! Danke!

      Was ich mir (nachdem ich nun ein wenig regebneriert bin) nochmal vor Augen geführt habe:

      Die Veranstalter machen das nicht hauptberuflich. Sie machen es aber mit Herzblut. Sie hören zu, nehmen Kritik entgegen, bemühen sich besser zu werden.
      Sie haben persönlich auf unsere (meine) Mails reagiert und das trotz des Aufbaustresses meist in unter 24 Stunden.
      Sie haben uns die Teilnahme als Team nachträglich ermöglicht.
      Sie haben netterweise, da sich einer vergessen hatte für die Kombi anzumelden, auch dies ermöglicht..und das kostenfrei, weil nachträglich der Teamrabatt nicht mehr angerechtnet werden konnte. Ein MEGA geiler Zug von denen!
      Sie haben selber Getränke an die Stationen gefahren (Markus habe ich dabei "erwischt" ;) )
      Sie haben alles gegeben, um die organsisatorische Patzer(chen) (z.B. zu wenig Getränke) zu kompensieren.
      Sie haben an/auf den Hindernissen gestanden und allen Läufern geholfen, wo Hilfe nötig war und haben nicht alles die Volunteers machen lassen.
      DAS alles ist Sportsgeist in Reinform!

      Ich ziehe meinen Hut vor so viel Engagement!

      Das kenne ich von The Race. Sie legen quasi jedes Jahr einen drauf. Daher kann ich verstehen, dass der Härtegrad des Rennens noch nicht "Elite" war..das wird in den nächsten Jahren dann wohl verschärft (hoffe ich). Es ist definitiv nicht die angekündigte Zerstörung gewesen, aber es war gut anstrengend. Wären wir die Kombidistanz voll durchgezogen (ohne "Warten", bzw. langsamer Laufens wegen verletzter/eingeschränkter Läufer), würde ich vielleicht anders urteilen.
      Was hier mit einem im Verhältnis kleinen Team geleistet/aufgebaut wurde ist schon krass.

      Allerdings war die Orga und Kommunikation war teils echt mies. Im Vorfeld wusste man stellenweise zu wenig oder zu knapp. Es ist nach wie vor keine offizielle Hinderniszahl bekannt, nur der vorläufige Streckenplan, der nicht in der Form aufgebaut wurde.

      Die Ausschilderung war mäßig..am Gelände angekommen, wusste man nicht, wo man hin muss.

      Fehlende (bewachte) Garderobe ist in meinen Augen ein No-Go, trotz angekündigter Garderobe. Bedeutete für uns: Saternummernausgabe erst mal finden. Abholen. Garderobe suchen. Enttäuscht werden. Zum Auto zurück. Zeitdruck....was unnötig stressig an der Stelle.
      Wurde zwar oben schon erwähnt, aber das war mir ein echter Dorn im Auge, gerade für die Kombinationsläufer ist das echt so richtig kacke. Allerdings gab es Dominiks Muffins dafür im Auto als Kompensation. Danke nochmal dafür :)

      Was ich allerdings so RICHTIG mies fand: Es wurde vorangekündigt, dass es bei der Kombination für ALLE Bänder je zwei Möglichkeiten geben würde.

      Bei Balance of Power wurde uns gesagt "Nö, für die 8 km Distanz gibt es das Band nicht".
      Das halte ich an der Stelle für ne blöde Ausrede. Die andren zwei Bänder gab es ja auch.
      Ich glaube eher, dass die Slackline entschärft wurde (man durfte sich helfen), weil bemerkt wurde, dass die kaum einer allein packt. Dadurch wurden viel mehr Bänder rausgehauen, als geplant. Die waren irgendwann leer, da muss die Ausrede her...In den 18 km gab es ein paar bei uns, die die Slackline nicht gepackt haben, aber dann in der zweiten Runde. Für diejenigen empfinde ich das als echt miesen Zug. Dann lieber ehrlich sein und sagen, dass man sich verkalkuliert hat, Startnummern/Namen aufschreiben und nachliefern.
      So allerdings war das (obwohl es mich nicht betrifft) ein harter Wermutstropfen.


      Mein Fazit: Wenn GT BTS dann die Kombidistanz. Der Lauf war trotz Mängeln echt geil. Die in meinen Augen familiärere Stimmung als bei den internationalen Wettbewerbern ist dem Orgateam zu verdanken und zu spüren und macht den Lauf für mich definitiv wiederholenswert. Er ist Anspruchsvoll, aber (noch) nicht "zerstörerisch, so dass wir alle 7 Tage nicht geradeaus laufen können". Montag war ich beim Fußball und heute ist 10 km Nachtlauf in der Heimat.
      Sofern ich nächstes Jahr die Zeit finde, bin ich wieder am Start.

      Beste Grüße

      Das WonneBeasT

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WonneBeasT (Mudbusters) ()

    • Ich hätte nicht gedacht, dass dich die Dame immer noch in deinen Träumen verfolgt...
      Welch traumatische Ereignisse sich in Mellrichstadt doch zugetragen haben... :D :D :D

      Ach ja, das Becken am Ende hatte ich ebenfalls vergessen zu erwähnen. Wie du richtig sagst, war das auch in meinen Augen zu flach.
      Aber allem Anschein nach ist ja nichts passiert, aber ein halber Meter mehr wäre nächstes Jahr klasse! :)
    • REone schrieb:


      Bei der Slackline klang die Einweisung ganz eindeutig nach "Jeder für sich", also nichts mit Händchen halten.
      Als wir dort ankamen, hatte ich mich über die Vorgehensweise sehr gewundert. Es bildeten sich kleine Grüppchen und das Hindernis wurde als Teamaufgabe gemeistert. Ich hatte noch spasseshalber und mit einem Augenzwinkern posaunt "na na na, ist doch eigentlich beschiss und das Bändchen sollte nicht herausgegeben werden", doch genau diese Vorgehensweise war erlaubt und alle die rüberkamen, egal ob eigenständig oder als Team, bekamen das Band.


      Flash schrieb:


      Laut deinem Bericht waren die Atlassteine auf dem "Walk of Fame" nach dem ersten Hangelhindernis Strafe? Verdammt, hätte ich nicht machen müssen. dash (wurde trotz Bändchen vom Marschall da hingelotzt).

      Tja ja....hat dich der Volunteer schön verarscht :P Aber freu dich doch, hattest ein Hindernis mehr zum absolvieren :D

      Lord_Goofy schrieb:

      .... und nach dem Seilklettern hab ich auch nix gekriegt...

      ...naja...Ich fand persönlich die 8km Strecke zu einfach. Die Werbung das auf der Strecke min. aller 1,2km ein Hinderniss kommt war schlicht und ergreifend auch eine Fehlinformation. Es gab definitiv längere Laufstrecken.

      So rein vom Gefühl her, würde ich auch behaupten das es keine 50 Hindernisse waren....
      Peter, nach dem Seilklettern bekam man auch nichts ;) Also du meinst doch den Rope Climb, nach dem Balancierhindernis??

      Ist halt immer Promotiongelaber ;) so Aussagen sollte man nie auf die Goldwaage legen.

      Würde ich auch sagen, 50 Hindernisse auf 8 km....mhhhh....wenn man jeden Matschhügel mitrechnet, eventuell. Aber sowas hat man sehr oft. Auch beim Runterra - Lauf ist die Anzahl übertrieben....aber eben offiziell ausgeschrieben ;)

      Gismoe schrieb:

      Also wegen dem Gepäck hatte ich nachgefragt bei der Startnummernausgabe.
      Da war es in dem einen Raum möglich an so Baustellenzäune seine Tasche zu hängen. Seine Wertsachen sollte man einfach in dem Umschlag mit den Startnummern packen und dann vorne wieder abgeben. Das hat für Schlüssel und Geld gereicht, aber wenn man noch eine Kamera oder der gleichen hätte abgeben wollen, hätte diese dort nicht reingepasst.
      Für mich hatte es gut funktioniert.

      Ansonsten war ich nach der Ankunft etwas ratlos, wo ich genau hin muss. Ich hatte dann einfach Personen angesprochen, wie ich denn zum Startbereich komme und bin quer über die Rennstrecke geschickt worden, um im Zielbereich wieder einen Volunteer anzusprechen, wo ich denn meine Unterlagen herbekomme. Aber hey, es hat ja geklappt.
      Mit dem Gepäck hast du Recht und für mich grundsätzlich auch ein NoGo. Hat allerdings diesmal für uns auch gereicht, auch Aufgrund der kurzen Wege. Hätte ich weit laufen müssen, oder das Wetter wäre scheiße, wäre ich sauer gewesen. Ich meine, dass das bei The Race genauso blöd gelöst ist. Nur hat es mich bisher nie gestört, da wir direkt den Runterra - Stützpunkt neben dem Eventgelände hatten.

      Mit dem zweiten Punkt hast du auch Recht, wobei ... wenn man sehr oft bei so Sachen teilnimmt, geht man automatisch dahin wo die Musik herkommt ;) Für mich jetzt kein Weltuntergang bzw. etwas was den Lauf abwertet

      WonneBeasT schrieb:




      ...Ich glaube eher, dass die Slackline entschärft wurde (man durfte sich helfen), weil bemerkt wurde, dass die kaum einer allein packt. Dadurch wurden viel mehr Bänder rausgehauen, als geplant. Die waren irgendwann leer, da muss die Ausrede her...

      Was uns auch gewundert hat (und ich will hier echt nicht beleidigend sein): Wir haben auf der 18 km Distanz irgendwann zwei Frauen überholt. Beide nicht ganz dünn, eine von beiden "stabil gebaut", um nicht zu sagen stämmig. Beim dritten mal Überholen ist mir das aufgefallen. Die Körperform der einen lässt ein schnelleres Laufen als unsre Laufgruppe ganz sicher nicht zu. Der Muskelanteil lässt ein Überwinden der Hindernisse in Gänze, ohne Burpees ebenfalls nicht zu. Nun gut. Kurz gewundert..weiter gemacht. Nach weiteren X Kilometern überholen wir "die Dicke" schon wieder. Natürlich machen wir in der Gruppe nicht jedes Hindernis, ohne Strafen. Und die haben wir auch schön brav durchgezogen. Wie kann es also sein, dass wir "die Dicke" schon wieder überholen?
      Erster Unmut über Unsportlichkeit macht sich breit, aber humorvoll.
      Dann im Zielbereich..da ich meine Truppe mittlerweile mehr als deutlich auf die Beiden aufmerksam gemacht habe: Wir trauen unseren Augen nicht: "die Fette" ist schon wieder vor uns. Und alle so: WAAAAAS? Wie zum Henker ist das möglich???
      Auf eine vernünftige, plausible Antwort sind wir nicht gestoßen, aber der Werdegang von "Stabil gebaut" zu "die Dicke" zu "die Fette" wurde zum Running Gag und sorgte am Ende für Amusement unsererseits lol
      Es wurde zwischendurch diskutiert "eigentlich haben wir von stämmigeren fast noch mehr Respekt, als vor durchtrainierten Läufern", eben weil es für sie noch viel krasser ist, so ein Ding mitzumachen. Genau da ist das Stichtwort: Mitmachen und NICHT vermeiden/abkürzen/schummeln/etc..daher..sorry für die respektlose Wortwahl oben..vor sowas habe ich keinerlei Respekt.
      Zum ersten Punkt: Ich glaube auch, dass das so war wie du es beschreibst. Den Unmut kann ich nachvollziehen.

      Zum zweiten Punkt: Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich darauf reagieren oder es stillschweigend hinnehmen soll. Aber letztendlich werde ich mich dazu mal äußern und meine Meinung dazu kundtun.

      Zuerst distanziere ich mich von solchen Aussagen ausdrücklich und finde es sogar ziemlich scheiße wenn Leute wegen solcher "Lapalien" beleidigt werden.
      Ich kann es nicht nachvollziehen wie man so verbissen sein kann, bei einem Rennen bei dem es um rein gar nichts geht ?(
      Es war kein Wettkampf, kein Eliterennen, keine EM oder WM. Es geht nicht um Preisgelder, Pokale oder sonstigen Schnickschnack. Wäre dem so, würde ich zumindest den Unmut nachvollziehen können.

      Es geht allerdings einzig und allein um sein eigenes Rennen, welches man mit seinem Geld bezahlt. Es geht um die Erfahrung, welcher man sich stellt und selbst bestimmt in wie weit man diese Erfahrung erleben möchte. Es geht um Spass an der Freude. Und vielleicht auch darum, seine Grenzen zu testen.

      Wenn die beiden Damen meinen, sie müssen Hindernisse auslassen (aus welchen Gründen auch immer), kann es doch jedem anderen scheiß egal sein. Sie bestimmen was sie machen möchten oder nicht. Sie müssen noch in den Spiegel schauen und damit klarkommen können....keiner verlangt, dass ihr das für sie übernehmt.
      Sie bezahlen die ~ 80€ aus ihrer Tasche .... und sollten es 80€ nur für 18km sein, bei dem alle Hindernisse ausgelassen werden, dann ist es so^^

      Ich meine, worüber wird sich hier geärgert? Dass die Beiden nun vor einem ins Ziel gekommen sind, dabei Hindernisse ausgelassen haben und man selber aufgrund dieser Tatsache zwei Plätze schlechter dasteht?? ?( dash

      Ich lasse auch Hinernisse aus. Alles was mit Strom zu tun hat, wird boykottiert. Auch bei The Race. Und wenn irgendwann in irgendeiner blöden Liste deswegen ein DSQ steht, dann ist es mir egal. Ich kann dann aber immernoch in den Spiegel schauen und mir sagen, alles richtig gemacht.

      Jetzt spinne ich mal dein Denken weiter und bringe Menschen mit Behinderungen ins Spiel, die auch immer öfter an den Start gehen. Die schaffen kaum was alleine und viele Sachen müssen ausgelassen werden. Wie werden sie dann betitelt?

      Mehr habe ich zu diesem Thema nicht mehr zu sagen. Sollte ich nun eine Diskussion entfachen, werde ich mich dazu nicht mehr äußern, da ich alles gesagt habe, was mir auf dem Herzen lag. Außerdem bin ich mir sicher, dass man Leute, die so denken mit keinem Gegenargument überzeugen kann.
    • ich bin da ähnlicher Meinung. Man sollte auch bedenken, dass die Frau hier im Forum eventuell mitliest. Was untereinander gesprochen wird ist die eine Sache, aber so etwas hier zu schreiben finde ich auch respektlos. Hier ging es ja laut der schilderung nicht um die ersten drei Plätze. Ich für meinen Teil habe viele neue Bekanntschaften geschlossen. Nur super Leute unterwegs gewesen.
      Hat man euch nicht vor uns gewarnt
      "Bähringer Wildsaue"
    • Wie gesagt..es war alles sehr humorvoll und wenig herabwürdigend. WENN man von Herabwürdigung spricht oder das so interpretiert, dann bitte auch nur im ZUsammenhang mit der Skipperei/Unsportlichkeit...Es war Situationskomik. Das kommt natürlich im geschriebenen Wort ganz anders rüber.

      Klar @Lukas: Du hast völlig Recht..es geht um nichts und jeder kann und soll machen was er/sie will. Wie oben beschrieben: Es war eher ein Running Gag im Sinne von "Kann Doch nicht sein, sind WIR so langsam oder sind die beiden dauerhaft am Skippen?"

      ....zugegeben haben die beiden sich (wo ich sie gesehen habe) Mühe gegeben alles zu packen, haben sich z.B. den zu tragenden Eimer im Steinbruch geteilt (wieder mal vor uns...) und mussten dadurch "nur" 10 Burpees machen uswusw..an den Stellen, wo sie beobachtet werden konnten...bemühten sie sich. Natürlich ist das Gesamtpaket immer noch eine starke Leistung!

      Den Vergleich zu Behinderungen zu ziehen ist an der Stelle nicht korrekt.

      Ich selber Boykottiere z.B. Strom auch. Auch beim Mudmasters 42km habe ich gegen Ende Hindernisse ausgelassen, schlichtweg, weil sie mir nicht mehr möglich waren.

      Ich finde es einfach immer nur schade und sämtliche Haare stellen sich mir auf, wenn ich mitbekomme, wie Mitläufer sich quasi durchmogeln und dann abends in ner Runde erzählen, wie tough sie/der Tag war. Aber ja, auch das muss jeder selber wissen.

      Aber so wie es deren Recht ist, das für sich zu entscheiden ist es mein Recht das zu kommentieren. Ich empfinde es als unsportlich sich zu drücken wo es nur geht und einen auf Held zu machen, sobald Augen auf einen gerichtet sind. Und exakt dafür waren die beiden nunmal ein Musterbeispiel.

      Das hat in meinen Augen nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Das ist eine Feststellung basierend auf beobachteten Tatsachen.

      Im Kern gebe ich Euch allerdings Recht: Sowas gehört eigentlich nicht in ein öffentliches Forum, da es Menschen verletzten kann. Daher lösche ich die Passage.

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WonneBeasT (Mudbusters) ()

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