Trainingstipps für Hindernisrennen

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Trainingstipps für Anfänger und Fortgeschrittene Hindernisläufer


    Trainiere als wäre es ein Renntag

    Kennst Du das? Eigentlich weiß man, dass ein Hindernisrennen vor der Tür steht aber man trainiert eher gemächlich, "ein langsamer Lauf im Park wird´s schon tun, muss ja nicht jedesmal anstrengend sein", geht einem durch den Kopf..... Leider kommt man so nicht weit. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, auch im Training Dinge und Beweungen zu trainieren die einem im Rennen begegnen werden. Da dieses aber gerade bei Hindernisläufen nicht immer bekannt ist, müsst ihr euren Körper auf möglichst alles vorbereiten. Und doch gibt es gewisse Hindernisse die eigentlich in jedem Rennen dabei sind und auf die man sich gut vorbereiten kann. Solche Hindernisse kann man zwei- bis dreimal die Woche trainieren. Dazu gehören auf alle Fälle Klimmzüge oder auch hängend die Knie anwinkeln, was die Bewegung des Seilkletterns simuliert.
    Ein weiteres, häufig anzutreffendes Hindernis sind „Crawl-Hindernisse“. Da wird dann z.B. ein Stacheldraht parallel zum Boden gespannt unter dem man durchkriechen muss. Um dieses Hindernis ordentlich zu meistern braucht man viel Kraft im Oberkörper. Das heißt, robben, kriechen und wieder robben. Zieh Dich am Boden entlang, möglichst ohne die Beine. Oberkörperkraft ist gefragt!


    Ausgeglichen trainieren

    Jeder Trainer weiß, dass ein guter Hindernisläufer neben Ausdauer und Kraft auch Beweglichkeit und Koordination braucht um den vielfältigen, unvorhersehbaren Herausforderungen gewachsen zu sein. Ausdauer- und Krafttraining sollte bei euch im Training selbstverständlich sein. Aber gerade Neueinsteiger in diesem Sport sollten auch an ihrer Mobilität und Flexibilität arbeiten. Mittelfristig solltet ihr eure Schwächen soweit wie möglich abgebaut haben. Nehmt euch dafür Zeit, plant diese aktiv in euren Trainingsplan ein! Dazu gehört übrigens auch ein ordentliches Warmup und Cooldown mit Dehnen.

    Arbeitet an eurer Ausdauer


    Hindernisläufe sind Laufveranstaltungen, aber ihr solltet trotzdem eurenMarathontrainingsplan zur Seite legen. Intervalltraining ist eine dereffektivsten Möglichkeiten wie ihr eure Ausdauerziele erreichen könnt. Durchdas Training von hohen und niedrigen Intensitäten, kombiniert mit Ruhephasen,simuliert ihr ein Hindernisrennen sehr treffend. Gerade bei Rennen in derKurzdistanz (bis ca. 10km) werdet ihr selten mehr als einen Kilometer am Stückohne Hindernis laufen. Somit macht es Sinn, in eurem Training einen Mix auslängeren Laufstrecken, sowie kurzen und intensiven Einheiten wie z.B. Bergläufe,Sprinteinheiten oder auch Treppenlaufen einzubauen. Es macht auch Sinn zügig zuWandern oder Trailläufe zu absolvieren.
    Hierzu empfehlen wir euch auch unseren Beitrag „Erfolg bei Hindernisrennen“.Hier haben wir das Lauftraining genauer aufbereitet.


    Abwechslung ist das Salz in der Suppe beim Hindernislauftraining

    Es ist falsch zu glauben, dass Kraft das Wichtigste bei Hindernisläufen ist. Nur mit Kraft könnt ihr keine Langdistanz laufen, nur mit Kraft könnt ihr auch nicht durch Röhren kriechen oder über einen Baum balancieren. Ihr müsst Agil und ausgeglichen sein und ihr müsst das Momentum nutzen können. Um diese Fähigkeiten zu schulen, trainiert ungewöhnlich, auf flexiblen Untergründen und meistens draußen! Natürlich könnt ihr auch im Studio trainieren, dann aber eher funktionell.

    Es ist ok zu gehen…

    Für die Meisten von uns ist das Ziel im Hindernisrennen das Überwinden derHindernisse. Deshalb ist es absolut in Ordnung sich dafür die Kraft durchgemütliches Gehen zwischen den Hindernissen zu schonen. Viele Hindernisläufe(mudraces) haben nicht einmal eine Zeitnahme. Es ist also nicht wichtig wieschnell oder langsam man ist. Der Fokus liegt definitiv im Erfahren derElemente sowie im Bewältigen der Hindernisse als Team. Deshalb könnt ihrzwischen den Hindernissen langsam laufen oder mit gutem Gewissen zügig gehen. Ihrseid nicht am Start um das Rennen zu „gewinnen“. Hetzt euch also nicht ab!


    Die Pausentage sind sehr wichtig

    Es ist verständlich, dass man am liebsten jeden Tag Trainieren möchte. Aber das kann oft mehr schaden als helfen. Jeder Experte empfiehlt mindestens einen, besser zwei Ruhetage pro Woche. Wenn man Schmerz fühlt, dann sollte man das Training sofort einstellen und dem ärztlichen Rat folgen und eine (evtl.) längere Ruhephase einhalten. Es ist wichtig, sich voll und ganz auszukurrieren.


    Trinken, trinken, trinken!

    Während es bei Halbmarathon- und Marathonläufen unzählige Wasserstationen gibt, sind diese bei Hindernisläufen kaum oder nur sehr vereinzelt vorhanden.
    Umso wichtiger ist es, gut hydriert das Rennen zu starten. Zwei Tage vor dem Rennen sollte man seine Wasserzufuhr erheblich erhöhen und mit Elektrolyten anreichern. Man kann sich das nur schwer vorstellen, wie viele Elektrolyte und Flüssigkeit man durch Schwitzen verliert. Da entstehen schnell Krämpfe und andere Mangelerscheinungen. Informiert euch vor dem Rennen über Wasserstationen. Meistens finden sich die Infos auf der jeweiligen Website des Veranstalters.

    1.304 mal gelesen

Vielen Dank an unsere Partner für die Unterstützung !!!