Worlds Toughest Mudder

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  • Das Rennen

    Das World’s Toughest Mudder (WTM) stammt aus dem Hause “Tough Mudder”, ist aber so ganz anders als seine kleinen Brüderveranstaltungen. Dieses Rennen hat es richtig in sich und gilt als eines der Härtesten!

    Der WTM ist ein 24Stunden-Rennen in Las Vegas, bei dem die Teilnehmer versuchen so viele Runden wie möglich auf dem anspruchsvollen Kurs zu absolvieren. Es gilt, 21 Hindernisse zu überwinden, aber diese sind um Einiges härter als das, was normalerweise bei Hindernisrennen geboten wird. Hinzu kommt das harte Klima in Las Vegas, welches von extremer Hitze tagsüber zu sehr kalten Temperaturen in der Nacht geprägt ist. Bei diesem Rennen kann man sich nie sicher sein, ob man wirklich bereit dafür ist.

    Neben der Einzelwertung gibt es eine Teamwertung. Gewonnen hat das Team, welches die meisten Runden in 24 Stunden bewältigt. Und dann gibt es da noch das legendäre Preisgeld in Höhe von $100.000 Dollar für das Team, welches 100 Meilen (also etwa 20 Runden) in 24 Stunden laufen kann. Das wurde allerdings noch nie geschafft!


    Rennstrecke und Hindernisse

    Die Schwierigkeit des 5 Meilen (ca. 8km) langen Hindernisparcours machte das WTM legendär.

    Kurz zusammengefasst: Pro Runde sind ca. 260m zu klettern, 8km über staubiges und felsiges Terrain, durchsetzt mit 21 harten Hindernissen zu. Man wird pro Runde 9 Mal nass, auf 4 Runden muss man mehr als 25 Meter schwimmen und man wird 14 Mal ins Wasser getunkt, abhängig davon wie viele Hindernisse man nicht schafft.


    Nach dem Startschuss geht es los mit einem scharfen Anstieg, welcher über eine Rollbahn zu einer Rampe mit dem Namen “Everest” führt. Eine Seite hat eine abgerundete Spitze, während die andere Seite eine “Lippe” hat, an der man sich festhalten kann. Die runde Seite ist alleine kaum zu schaffen, aber wenn man von der anderen Seite kommt, dann muss man 100m Straflauf absolvieren.

    Dann, nach nur ca. 500 Meter Laufen bekommt man den ersten Wasserkontakt. 30m Schwimmen, danach muss man über ein “Cargo Net”, welches über drei gigantische, aufblasbare Haufen gespannt wurden. Diese hießen übrigens „Whale´s Turd”, was der besagten Form übrigens wirklich entspricht. ^^

    ‘Hydroplane’ sind drei schwimmende Matten über die man so schnell drüber rennen muss, dass diese nicht im Wasser versinken. Das ist ein echter Pulsbeschleuniger! Danach braucht man erst einmal eine kleine Runde ruhigen Gehens, um diesen wieder runter zu bekommen.

    Danach folgt eine sog. “Peg Board”, also eine Kletterwand die man erst nach oben, dann quer zur Seite klettern muss.


    Dann heißt es, sich über eine ca. 5m hohe Klippe herunter zu seilen. Nachdem man wieder aus dem Tal herausgekommen ist, in welches man sich vorher hinabgeseilt hat, gilt es nun einen Schwebebalken zu balancieren um auf die andere Seite zu kommen.


    ‘Operation’ verlangt von den Teilnehmern einen Metallstift mit einem Haken an dessen Ende durch ein kleines, mit elektrischem Strom versehenes Loch zu stecken. Mit dem Haken muss man einen kleinen Plastikring aus dem Loch fischen, diesen zurückführen und erst dann darf man weiterlaufen. Wenn man den Ring fallen lässt, muss man zur Strafe einen hügeligen Kurs mit Sandsack rennen, und eine nicht zu kurze Strecke robben.

    Dann folgt ‘tight fit’, ein extreme lockers Cargo net, bei dem man viel Teamwork braucht um dieses schnell zu überqueren. Gleich danach geht´s zu den Monkey Bars “Grease monkey”. Diese müssen den Berg nach oben bewältigt werden, bevor Du Dich in einer hängenden Plastikröhre selbst herunterlassen musst.
    Nun geht es zurück ins Wasser zu einer Schwimmanlage, dismal jedoch im Dunkeln. ‘Statue of Liberty’ bedeutet, dass man, sobald die Sonne untergegangen ist mit einer Fackel in der Hand schwimmen muss. Wenn die Fackel ausgeht, dann heißt es nochmal schwimmen oder eine Strafe machen.
    ‘Gut Buster’ verlangt, dass man sich horizontal streckt und sich mit den Händen an Stangen festhält, während man mit den Beinen hölzerne, instabile Bretter bewältigen muss. Gerade für die etwas kleineren Teilnehmer ist dieses Hindernis eine echte Herausforderung. Es ist übrigens schwierig das Ganze zu absolvieren ohne das Wasser zu berühren. Berührt man es trotzdem, führt dies zu einer Strafe. Dann kommt eine erneute Schwimmetappe von ca. 40 bis 50 Meter. Doch nun muss man sich, um aus dem Wasser zu kommen auf eine Plattform klettern und sich nach einem guten Sprung an einer hölzernen Lippe festhalten, sich hochziehen und auf die andere Seite wuchten.

    Nun folgt nur noch ein Hindernis, bevor man die Hälfte der Strecke geschafft hat. Dieses heißt „Upper Decker“. Wieder muss man ins Wasser springen, dann ein Seil hochklettern um in einen Plastikeimer zu kommen, mit dem man, den Berg runter, rutscht und dort dann unter Stacheldraht robben muss. Manchmal wird dieses Hindernis übrigens gewechselt (vor allem in der Nacht). Dann muss man zuerst unter dem Stacheldraht durch, sich selbst im Eimer den Berg hochziehen und dann über das Seil ins Wasser. Was besser ist, ist Geschmackssache.

    Bald danach folgen die ‘king of the swingers’. Dieses Hindernis ist „etwas speziell“ || . Zuerst muss man auf eine Plattform klettern, springen um einen horizontalen Schwingstab zu bekommen, sich mit diesem kräftig schwingen und auf der anderen Seite eine Glocke leuten. Hast Du das geschafft, bekommst Du einen goldenen Karabiner welcher Dich dazu berechtigt, ein Hindernis auszulassen. Aber ganz egal ob Du die Glocke leutest oder diese verpasst. Alleine der Versuch bedeutet, dass Du aus ca. 5 Metern ins Wasser fällst. Das leider alles andere als kontrolliert.
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    ‘Kiss of mud’ ist ein harter “barbed wire” (Robben unter Stacheldraht) Kurs,der erst durch zähen, weichen Lehm, danach über harten, felsigen Untergrundführt und die Knie so richtig herausfordert.

    ‘Roll the dice’ ist ein wirklich geniales Hindernis, allerdings erfordert eseffizientes Teamwork. 3 gigantisch große, sich drehende, längliche Würfelwurden nach der Hälfte der Schwimmstrecke im Wassser angebracht. Um drüber zukommen, musstest Du sie zum Drehen bringen bevor Du Dich an ihnen festhälst,Dich dann drüber wuchten bevor diese wieder zurückdrehen. Wenn Du also schnell bist, dann kommst Dudrüber, anderenfalls nicht.


    ‘Tramp stamp’ verlangt von Dir, dass Du auf ein Trampolin springst, Dich dann an einer kleinen Seilbahn festhälst, mit dieser nach unten fährst und dort wieder abspringst.


    Dies ist der Punkt an dem das Rennen wirklich hügelig wird. Zwei große Anstiege bei denen man über scharfe Steine läuft, quälen die Läufer so richtig. Die einzige, weiche Stelle ist ein Sandterrain, welches Dir dafür Deine Energie entzieht.


    An dieser Stelle gibt e seine von der Zeit abhängige Kursveränderung. Die ersten 10 Stunden muss man „einfach“ nur durch die „mud mile“, bestehend aus 7 Heuballen die es zu erklimmen gilt, dazwischen tiefe Matschlöcher. Nach Mitternacht macht „The Clif“ auf. Nun muss man aus 10 Metern Höhe von einer Plattform ins Wasser springen, etwa 25 Meter schwimmen und sich an einem Cargo Net wieder aus dem Wasser ziehen.


    Dann ist eine Runde geschafft.

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Kommentare 2

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